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Lauterbach.
Auf Einladung der beiden Vereine FV "Kickers 09" Lauterbach und FC Hardt
machte das DFB-Mobil auf seiner neuntätigen Tour auch Station auf dem
Sportplatz am Wiesenwegle. Die beiden Fußballvereine kooperieren seit Jahren
auch im Jugendbereich sehr erfolgreich. Es werden die A-, B-, C- und
D-Jugend betreut. Bei dem DFB-Mobil handelte es sich um eines von
insgesamt 30 Fahrzeugen, die deutschlandweit schon zigtausend Vereine
besucht haben. Mit ihnen wird das Ziel verfolgt, den Nachwuchstrainern, die
in der Regel nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische
Tipps zu vermitteln. Dies erstreckte sich bei der Veranstaltung in
Lauterbach unter anderem in einer Demonstration einer Trainingseinheit von
weiblichen C- und männlichen D-Jugendlichen. Die beiden "Teamer" Ewald Neff
aus Rottweil-Hausen und Ingo Weil aus Horb, beides ehemalige
Landesliga-Spieler, versehen ihren ehrenamtlichen Job mit großem Engagement.
Wie Neff gegenüber unserer Zeitung erwähnte, wolle man die Vereinstrainer
dazu animieren, verstärkt an Schulungen im Bezirk teilzunehmen, eventuell
auch an Lizenz-Lehrgängen. Dadurch könne die Qualifizierung eines Trainers
enorm verbessert werden. Der B-Lizenz-Anwärter Weil schwärmte nach der
praxisnahen Trainingseinheit: "es hat großen Spaß gemacht". Er habe die
Erfahrung gemacht, je jünger die Jugendlichen sind, desto leichter seien sie
zu begeistern und daher auch lernwillig. Es könne nicht früh genug mit dem
Fußballspielen begonnen werden. D-Jugend-Trainer Josip Kopp vom FC Hardt
schlug in die gleiche Kerbe. Er meinte es sei sehr interessant gewesen, so
eine Trainingseinheit auch mal von außen beurteilen zu können. Die Kinder
hätten ihn mit ihrer Auffassungsgabe begeistert. "Sehr interessiert, sehr
ruhig und vor allem auch sehr diszipliniert", lautete sein Fazit. Der
praxisnahen Trainingseinheit schloss sich ein theoretischer Teil an, der
sich allgemeinen Themen wie beispielsweise der Qualifizierung, den DFB /
WFV-Talentförderprogrammen und Integration widmete. Der
"Kickers"-Jugendleiter Udo Schinle stellte am Schluss fest, dass die
Veranstaltung allen Beteiligten sehr großen Spaß bereitet habe. Es sei die
erste Veranstaltung dieser Art gewesen, um den Kindern und Jugendlichen mal
was Neues, außer den Heimattrainern anbieten zu können.
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