Lauterbach. Die peu à peu gebildeten
Spielgemeinschaften im Jugendbereich der beiden Vereine FV "Kickers 09"
Lauterbach und FC Hardt haben sich in vielerlei Hinsicht bewährt. Beim
Unterhaltungsabend im vollbesetzten Gemeindehaus bewiesen die Teams auch
jede Menge Showtalent. Der "Kickers"-Jugendleiter Udo Schinle hatte den
Besuchern im Saal nicht zuviel versprochen, als er ihnen einen recht
unterhaltsamen Abend versprach. Der Abend sei insbesondere auch den
vertretenen Familien gewidmet, sagte Schinle. Das Moderatorenteam Tim Hils
und Felix Broghammer führte souverän durch das Programm. Alle Mannschaften
und ihre Trainer wurden persönlich vorgestellt. Die auf dem Rasen erzielten
Platzierungen bildeten hierbei einen zentralen Schwerpunkt. Über das Talent
auf den Brettern, die für viele Künstler die Welt bedeuten, gaben die Teams
anschließend selbst Auskunft.
Die gerade mal sechs bis sieben Jahre alten "Bambinis" machten den Anfang.
Die als "wilde Kerle" getarnten "Bambinis" fuhren auf ihren nicht ganz so
"heißen Öfen" ein und verwandelten sich auf der Bühne gekonnt zu
animierenden Cheerleader. Lange, wehende Mähnen kennzeichneten die
"Rock-Band" der F-Jugend. Bei ihrem entfesselten Showtanz hielt es selbst
den Schlagzeuger gelegentlich nicht mehr auf seinem Sitz und stieg auf die
große Trommel. Etwas gemächlicher wurde es danach bei der F-Jugend, als ein
"schmucker Lauterbacher eine Freundin suchte" und, man mag es kaum glauben,
auch fand. Als schließlich die D-Jugend mit "Gangnam Style" die Bühne
stürmte, war die erste Zugabe fällig. "Schlag die C-Jugend" hieß es lapidar,
doch nach sechs Duellen mit Gästen im Saal, mit einer brillanten "Karaoke"-Einlage
bereichert, stand es am Ende 6:0 für die C-Jugend. "Der Bachelor" versprach
beim Auftritt der B-Jugend verführerisch "eine Nacht der Rosen" und sollte
tatsächlich nicht unerhört bleiben. Als schließlich die A-Jugend mit
teilweise entblößten Oberkörpern einen entfesselten Showtanz auf das Parkett
legte, begannen Mädchen im Saal zu kreischen. Die Jugendleiter beendeten das
Programm mit einer tollen Idee. Im Chor intonierten sie zu einem Potpourri
"Einer für alle – alle für einen". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. |