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Bericht des Schwarzwälder Boten vom 26.02.2018 von Lothar Herzog |
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Lauterbach. Als Aufsteiger die Meisterschaft in der Kreisliga A geholt und
in die Bezirksliga aufgestiegen: Die Erfolgsgeschichte der Kickers
Lauterbach wirkte in den Berichten der Hauptversammlung im "Adler" noch
nach. Der im Urlaub weilende Vorsitzende Karl-Heinz Moosmann ließ durch den
sportlichen Leiter Siegfried King übermitteln, dass der Verein besonders
stolz sein dürfe, weil der Traum zur Rückkehr in die Bezirksliga nach
17-jähriger Abstinenz mit eigenen Spielern wahr gemacht worden sei.
Spielerisch gehörten die Kickers in diese Liga, auch wenn die Mannschaft
derzeit auf dem Relegationsplatz stehe, schrieb der Vorsitzende. King
erinnerte an die Hauptversammlung vor einem Jahr, als vom zweiten Aufstieg
in Folge geredet worden sei. Der eingetretene Erfolg sei ein Verdienst der
gesamten Mannschaft und des Trainers Michael Wildermann, der hervorragende
Arbeit geleistet habe. Auch das Vereinsgeschichtsbuch habe ein neues Kapitel
erhalten. In der in zwei Wochen beginnenden Rückrunde müssten jetzt Punkte
her, um den Klassenerhalt zu schaffen, forderte King. Obwohl die zweite
Mannschaft Tabellenführer in der C-Klasse ist, blieb das Lob des sportlichen
Leiters aus. Weil das Niveau in dieser Liga nicht besonders gut sei, reiche
wenig Aufwand aus, um ganz oben zu stehen. "Die Meisterschaft muss her,
sonst können wir die Kickschuhe ausziehen", appellierte King an eine bessere
Trainingsbeteiligung. Auch finanziell lohnte sich der Aufstieg, der mehr Einnahmen bei den Heimspielen brachte. Im Sportheim wurde nach mehreren Verlustjahren wieder ein Gewinn erzielt. Das dicke Plus im Jahresergebnis relativierte Kassierer Martin Laufer. Zuschüsse für den neuen Kunstrasen und die Flutlichtanlage vom Württembergischen Landessportbund (WLSB) kämen immer erst in den Folgejahren nach der Anschaffung. Mit dem erzielten Gewinn müssten Rücklagen gebildet werden, da alsbald die Sanierung des Sportheims anstehe, erläuterte Laufer. Bürgermeister Norbert Swoboda räumte ein, dass bei dem in die Jahre gekommenen Sportheim im Eigentum der Gemeinde vom Abbruch bis zur Sanierung alles möglich sei. Aufgrund der im Ort geplanten Baumaßnahmen komme eine Sanierung erst für das Jahr 2021 infrage. Wenn der Verein jedoch aktiv werde und ein Finanzierungskonzept mit Eigenanteil und Eigenleistung vorlege, gerate der Gemeinderat unter Druck und sei zum Handeln aufgefordert. Dann könnte die Sanierung früher losgehen. Nach der Fertigstellung könne das Sportheim in das Eigentum des Vereins übergehen, stellte der Bürgermeister in Aussicht. Nach Auskunft von Jugendleiter Andreas Bühler sind sieben Jugendmannschaften mit 119 Spielern für die laufende Saison gemeldet. Davon stammten 78 Jugendliche aus Lauterbach und 41 aus Hardt. Die vier B-, C- und D-Jugendteams (2) würden in einer Spielgemeinschaft mit dem FC Hardt antreten. Erstmals seit vielen Jahren könne keine A-Jugend-Staffel am Sportbetrieb teilnehmen, bedauerte der Jugendleiter. Bei den Wahlen wurden Kassierer Martin Laufer, sportlicher Leiter und Ehrungsbeauftragter Siegfried King, Jugendleiter Andreas Bühler, Kassenprüfer Manfred Kläger und Arnulf Haas als Vertreter der passiven Mitglieder für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Neuer Leiter des Festausschusses ist Marcel Maltig, nachdem sich Andreas Bühler nicht mehr zur Verfügung stellte. Wechsel gab es auch beim Platzkassierer. Heiko Buchmüller wurde durch Werner Fehrenbacher und Ronald Hug ersetzt. Die Position des AH-Leiters bleibt weiterhin vakant. Einstimmig bestätigt wurde der Spielausschuss mit Hannes Buchholz, Daniel Waibel, Dennis Moosmann und Werner Hug sowie die Jugendtrainer Martin Laufer, Marko Rebmann, Manuela Buchholz, Beate Dreyer, Karin Weisheit, Hannes Buchholz, Patrick Grieshaber, Mario Roth, Christian Dreyer, Dietmar Haas, Andreas Bühler, Jonas Faller und Uwe Haas. |
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![]() Leicht verändert geht der Vorstand der Kickers Lauterbach mit Siegfried King (von links), Martin Laufer, Marcel Maltig und Andreas Bühler ins nächste Vereinsjahr. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote |
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Bericht des Schwarzwälder Boten vom 28.02.2018 von Lothar Herzog |
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Lauterbach. Hochrangige Ehrungen prägten die Hauptversammlung der Kickers
Lauterbach. 25 Mitglieder wurden für 25-, 40-, 50-, 60- und 70-jährige
Mitgliedschaft geehrt. Zusammen bringen es die Jubilare auf stolze 1000
Treuejahre, wie der sportliche Leiter Siegfried King in seiner Laudatio
hervorhob. Interessant war dessen jeweilige Recherche, welcher Verein zum
Eintritt der Mitglieder Deutscher Fußballmeister wurde. Das war zum Beispiel
1948 der 1. FC Nürnberg, der im Endspiel im Müngersdorfer Stadion in Köln
den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 besiegte. |
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