Bitterer Auftakt in Grosselfingen - kämpferische A-Jugend der SGM Hardt/Lauterbach unterliegt starkem Gegner am Ende zu deutlich
Zum zweiten Mal in dieser Saison musste sich die A-Jugend der SGM Hardt/Lauterbach auf den Weg nach Grosselfingen machen. Nach dem Bezirkspokal-Viertelfinale im Herbst, das mit 2:4 verloren ging, stand nun zum Auftakt der Leistungsstaffel erneut ein Duell gegen einen starken Gegner auf dem Programm. Von Beginn an war klar, dass die Partie kein leichtes Unterfangen werden würde. Grosselfingen präsentierte sich spielstark und effizient - insbesondere bei Standardsituationen, die letztlich den Unterschied ausmachen sollten. Die Gäste hingegen hielten kämpferisch dagegen und zeigten über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich aber am Ende auch aufgrund eigener Fehler geschlagen geben. So fiel das 1:0 in der 15. Minute nach einer Ecke, bei der die nötige Aufmerksamkeit in der Defensive fehlte. Kurz vor der Pause erhöhte Grosselfingen durch einen direkt verwandelten Freistoß auf 2:0 (40.). Mit diesem Rückstand ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die SGM, wieder ins Spiel zu finden, und kam auch zu einigen vielversprechenden Angriffen. Allerdings fehlte häufig die Präzision beim letzten Pass, sodass klare Torchancen Mangelware blieben. In der 55. Minute führte schließlich ein individueller Fehler im Spielaufbau zum 3:0, was die Partie frühzeitig vorentschied. In der Schlussphase machte sich der hohe Einsatz der Gäste bemerkbar - die Beine wurden schwerer, die Konzentration ließ nach. Dies nutzte Grosselfingen konsequent aus und erzielte in den letzten zehn Minuten noch drei weitere Treffer, darunter auch ein Eigentor nach einem abgefälschten Schuss. Am Ende steht eine deutliche Niederlage, die den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Die SGM Hardt/Lauterbach zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung, musste jedoch anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach zu stark war. Ein Ergebnis mit drei Toren Unterschied wäre dem Spielverlauf wohl eher gerecht geworden.
















